Interfiguralität bei Phaedrus : Ein fabelhafter Fall von Selbstinszenierung
Dass Phaedrus insbesondere in den Rahmengedichten seiner fabulae Aesopiae eine komplexe Poetik entwickelt, darf in der Forschung als etabliert gelten. Kaum berücksichtigt wurde bisher, welch zentrale Rolle die Figuren der Fabeln in Phaedrus'Dichtungsprogramm und Selbstinszenierung spielen. So nutzt...
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Book |
| Published: |
De Gruyter
2017
|
| Online Access: | View this record in EBSCOhost |
| fields | @attributes: recordID: 1 pdfLink: plink: https://search.ebscohost.com/login.aspx?direct=true&db=nlebk&AN=1538441&site=ehost-live header: @attributes: shortDbName: nlebk uiTerm: 1538441 longDbName: eBook Collection (EBSCOhost) uiTag: AN controlInfo: bkinfo: btl: Interfiguralität bei Phaedrus : Ein fabelhafter Fall von Selbstinszenierung aug: au: Johannes Park sertl: Millennium-Studien / Millennium Studies isbn: 9783110527568 9783110528596 9783110528992 imageinfo: pubinfo: dt: @attributes: year: 2017 month: 01 day: 01 dtAvail: @attributes: year: 2018 month: 01 day: 10 vid: 00066 pub: De Gruyter pubContract: De Gruyter place: Berlin price: 0.01 limitsGroup: maxCheckoutDays: 1500 pda: N printPagesOffline: 100 printPagesOnline: 100 previewPages: 10000 prePubGroup: dewey: @attributes: class: 871.01 item: 871 .01 lc: @attributes: class: PA6566 .P375 2017 item: PA 6566 .P375 2017 artinfo: ui: 1538441 992489917 formats: fmt: – @attributes: type: EB doid: NL$1538441$PDF caption: PDF download: Y – @attributes: type: EK doid: NL$1538441$EPUB caption: EPUB download: Y tig: atl: Interfiguralität bei Phaedrus : Ein fabelhafter Fall von Selbstinszenierung ptl: Interfiguralität bei Phaedrus aug: au: Johannes Park su: Latin literature--History and criticism sug: subj: LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical Latin literature--History and criticism ab: Dass Phaedrus insbesondere in den Rahmengedichten seiner fabulae Aesopiae eine komplexe Poetik entwickelt, darf in der Forschung als etabliert gelten. Kaum berücksichtigt wurde bisher, welch zentrale Rolle die Figuren der Fabeln in Phaedrus'Dichtungsprogramm und Selbstinszenierung spielen. So nutzt der Fabeldichter Figuren wie den Gattungsgründer Aesop, den Esel, den Hund, einen Bauern, aber auch Götter als Vehikel seiner Selbstdarstellung und weist ihre Ambivalenz als ein poetologisches Strategem aus: Indem sich Phaedrus durch diese Figuren als inkonsistenter Fabeldichter inszeniert, legt er Widersprüchlichkeit und Vielgestaltigkeit als zentrale Elemente seiner Poetik dar. Eine solche poetologische und selbstinszenatorische Dimension der Fabelakteure wird durch das Konzept der Interfiguralität erklärbar, mit dem sich komplexe Zusammenhänge zwischen Figuren und dem auktorialen Ich beschreiben lassen. In den textnahen Interpretationen zeigen sich zudem vielfältige Bezüge zu Horazens Werk und verdeutlichen, wie Phaedrus die Fabel als selbstständige Gattung in der nachaugusteischen Literaturlandschaft zu etablieren sucht. pubtype: eBook doctype: Book ougenre: Book language: German copyright: @attributes: flag: N copyrightText: holdings: @attributes: islocal: N |
|---|