Charles Davoine, La ville défigurée. Gestion et perception des ruines dans le monde romain (Ier siècle a.C.–IVe siècle p.C.) Bordeaux (Ausonius Éditions) 2021 (Collection Scripta Antiqua 144), 430 S., ISBN 978-2-35613-366-3 (brosch.), € 25,–

Gemeinsam mit einer beeindruckenden Fülle an zweisprachig vorgelegten Textzeugnissen machen sie die Monographie nicht zuletzt zu einem unentbehrlichen Quellenbuch für die bis heute unabgeschlossene Diskussion zum antiken Umgang mit Ruinen während der griechisch-römischen Antike. Auf dieser Grundlage...

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Detalles Bibliográficos
Publicado en:KLIO: Beiträge zur Alten Geschichte Vol. 104; no. 2; pp. 813 - 815
Autor principal: Schreyer, Julian
Formato: Artículo
Publicado: De Gruyter Dec2022
Materias:
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Descripción
Sumario:Gemeinsam mit einer beeindruckenden Fülle an zweisprachig vorgelegten Textzeugnissen machen sie die Monographie nicht zuletzt zu einem unentbehrlichen Quellenbuch für die bis heute unabgeschlossene Diskussion zum antiken Umgang mit Ruinen während der griechisch-römischen Antike. Auf dieser Grundlage lautet D(avoine)s Fragestellung, wie die römische Gesellschaft angesichts des hohen Stellenwerts, den sie monumentaler Architektur zweifellos beimaß, verfallende und verlassene Gebäude wahrnahm und mit ihnen umging (7), konkret, wie Bewohner und Behörden die alltäglichen Ruinen insbesondere in der westlichen Hälfte des römischen Reichs zwischen 1. Auf räumlicher Ebene positioniert er das den beschriebenen Praktiken zugrundeliegende Ruinenverständnis als diametrale Verkehrung zentraler normativer Vorstellungen vom formalen Aufbau und inneren funktionalen Zusammenhang antiker Gebäude und Städte, was erklärt, wieso von Ruinen in Mitleidenschaft gezogene Stadtorganismen gerne in die Nähe von entblößten Körpern und Kadavern gerückt wurden (Kap.