Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1979

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte. Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch Das Jahr 1979 stand im Zeichen krisenhafter und den Weltfrieden bedrohender Entwicklunge...

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Detalles Bibliográficos
Autores principales: Michael Ploetz, Tim Szatkowski
Formato: Libro
Publicado: De Gruyter Oldenbourg 2010
Acceso en línea:Ver este registro en EBSCOhost
Descripción
Sumario:Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte. Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch Das Jahr 1979 stand im Zeichen krisenhafter und den Weltfrieden bedrohender Entwicklungen: Im Februar übte China militärische Vergeltung für die Besetzung Kambodschas durch Vietnam. Die Revolution im Iran zwang den Schah ins Exil und ermöglichte die Rückkehr von Ayatollah Khomeini. Die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran zeigte die Grenzen diplomatischer Bemühungen auf. Über die Umsetzung des Friedens von Camp David entbrannte im Nahen Osten eine heftige Kontroverse. Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan am Jahresende belastete das Ost-West-Verhältnis. Auf dem Gebiet der Rüstungskontrolle wurde die Unterzeichnung des SALT-II-Vertrags begleitet von der weiteren Stationierung auf Westeuropa gerichteter sowjetischer Mittelstreckenraketen. Zusammen mit den USA warb Bonn für eine Strategie von Verhandlungen und Nachrüstung, die im NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember ihren Ausdruck fand.